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News: CUBOS übernimmt Geschäftsbereich Elektromobilität von SWARCO
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Wallbox Sicherung: Welche Absicherung ist Pflicht?

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt und damit steigt auch die Nachfrage nach Wallboxen. In den meisten Ländern ist jeder Wallbox-Besitzer verpflichtet, einen Fehlerstromschutzschalter (FI) und Leitungsschutzschalter zu installieren, um das E-Auto sicher zu laden. Doch das ist nicht alles, was beachtet werden muss. Bei der Wallbox sollte unter anderem auch eine Zugangskontrolle vorhanden sein, um unbefugtes Laden zu verhindern.

Welche Sicherung braucht eine Wallbox?

Die Sicherung spielt neben Komfort und Effizienz bei der Installation und Nutzung von Wallboxen eine entscheidende Rolle, um einen zuverlässigen Schutz vor elektrischen Störungen zu gewährleisten. Aber nicht nur die Wallbox Sicherung ist ein wichtiger Aspekt, sondern auch die Absicherung von Wallboxen ist bedeutend. Schutzschalter wie FI-Schalter und Leitungsschutzschalter, Überspannungsschutz, Zugangskontrolle, Brandschutz wie auch Datensicherheit müssen bei der Wallbox berücksichtigt werden.

Wichtig: Für die Installation einer Wallbox muss eine Elektrofachkraft beauftragt werden. Nur diese dürfen Ladestationen mit Starkstromanschluss installieren. Dies ist in §13 der Niederspannungsanschlussverordnung geregelt.

Sie haben noch Fragen zur Wallbox Absicherung?

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Was bedeutet elektrische Absicherung durch Leitungsschutzschalter?

Ein Leitungsschutzschalter schützt die Zuleitung der Wallbox. Er reagiert auf Überlast und Kurzschluss. So verhindert er, dass Leitungen überhitzen oder beschädigt werden.

Je nach Wallbox-Leistung sind unterschiedliche Absicherungen erforderlich:

  • 11-kW-Wallbox: Dreiphasiger Leitungsschutzschalter mit 16 Ampere pro Phase. Diese Variante ist Standard bei vielen privaten und gewerblichen Ladepunkten.

  • 22-kW-Wallbox: Dreiphasiger Leitungsschutzschalter mit 32 Ampere pro Phase. Er wird bei leistungsstärkeren Installationen eingesetzt.

Die Auswahl der richtigen Absicherung sollte immer durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass alle Vorgaben eingehalten werden.

Warum braucht es eine Wallbox mit FI-Schutzschalter?

Ein FI-Schutzschalter ist bei jeder Wallbox gesetzlich vorgeschrieben. Er erkennt Fehlerströme, zum Beispiel bei Isolationsproblemen. Der Stromkreis wird automatisch unterbrochen. So schützt der FI-Schutzschalter Menschen, Fahrzeuge und die Ladeinfrastruktur.

Wichtig ist der richtige Typ:

  • FI-Schutzschalter Typ A: Dieser Typ erkennt Wechselströme und pulsierende Gleichfehlerströme. Er eignet sich, wenn die Wallbox einen integrierten DC-Fehlerschutz besitzt. Das ist bei vielen Modellen der Fall.

  • FI-Schutzschalter Typ B: Er erkennt auch glatte Gleichfehlerströme. Das ist bei Wallboxen ohne integrierten DC-Schutz erforderlich. In diesem Fall ist der FI Typ B Pflicht. Er ist deutlich teurer als Typ A.

Tipp: Wer eine Wallbox mit integriertem DC-Fehlerschutz wählt, spart Installationskosten. Dann reicht ein günstigerer FI-Schutzschalter Typ A aus.

Warum ist bei Wallboxen ein Überspannungsschutz wichtig?

Ein Überspannungsschutz schützt die Wallbox und das angeschlossene Fahrzeug vor Spannungsspitzen. Diese entstehen meist durch Blitzeinschläge oder Schalthandlungen im Stromnetz. Ohne Schutz kann es zu Schäden an der Ladeelektronik kommen. Ein passender Überspannungsschutz leitet die überschüssige Energie gezielt ab. So bleibt die Funktion der Ladeinfrastruktur erhalten. Für Wallboxen ist in der Regel ein Schutz vom Typ 2 ausreichend. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:

  • Typ 1: Schutz bei direktem Blitzeinschlag, z. B. bei Gebäuden mit äußerem Blitzschutz.

  • Typ 2: Standard bei den meisten Anwendungen. Empfohlen für Wallboxen in Wohn- und Gewerbeimmobilien.

  • Typ 3: Ergänzung zum Schutz empfindlicher Endgeräte. Kommt meist im Innenbereich zum Einsatz.

Ob ein Überspannungsschutz verpflichtend ist, hängt vom Einzelfall ab. Bei Neubauten und größeren Umbauten ist er jedoch meist gesetzlich vorgeschrieben.

Warum ist bei Wallboxen eine Zugangskontrolle sinnvoll?

Eine Zugangskontrolle schützt vor unbefugtem Laden. Besonders bei öffentlich zugänglichen oder gemeinsam genutzten Wallboxen ist sie empfehlenswert. In Deutschland ist sie nicht gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem setzen viele Unternehmen und Mehrfamilienhäuser auf eine gesicherte Ladefreigabe. So behalten Betreiber die volle Kontrolle über die Nutzung. Gängige Zugangslösungen im Überblick:

  • RFID-Karten: Beliebte Lösung im Unternehmensumfeld. Jede Karte ist einem Nutzer zugeordnet.

  • App-basierte Freigabe: Ermöglicht Fernzugriff und Nutzerverwaltung über Smartphone.

  • PIN-Schutz: Einfach zu integrieren. Ideal für kleine Standorte ohne Netzwerk-Anbindung.

Eine Zugangskontrolle sorgt nicht nur für mehr Sicherheit. Sie ermöglicht auch eine klare Abrechnung und verhindert ungewollte Stromkosten.

Welche Rolle spielt bei Wallboxen der Brandschutz?

Ein fachgerechter Aufbau und die passenden Komponenten reduzieren das Brandrisiko deutlich. Wichtig sind hitzebeständige Kabel und eine professionelle Montage der Wallbox. Zusätzlich sollten regelmäßige Wartungen erfolgen. So lassen sich Schäden und Verschleiß frühzeitig erkennen und sicherheitsrelevante Probleme vermeiden.

Was ist bei der Wallbox Datensicherheit zu beachten?

Bei vernetzten Wallboxen, die über WLAN oder Apps gesteuert werden, spielt der Schutz vor unbefugten Zugriffen eine wichtige Rolle. Sichere Passwörter, regelmäßige Software-Updates und die Verwendung von verschlüsselten Verbindungen sind essenziell, um die Datensicherheit zu gewährleisten.

Ist ein Überspannungsschutz bei Wallboxen Pflicht?

Seit Oktober 2022 schreibt die DIN VDE 0100-443/534 einen Überspannungsschutz für Neubauten oder größere Renovierungen vor. Falls das Gebäude nach diesem Datum errichtet oder modernisiert wurde, ist der Überspannungsschutz für die gesamte Elektroinstallation verpflichtend. Also auch für die Wallbox.

Kein Überspannungsschutz

Gewerbliche Nutzung

Wenn die Wallbox an einer bestehenden Anlage ohne Überspannungsschutz installiert wird, ist es keine direkte Pflicht, aber dringend empfohlen.

Bei gewerblich genutzten Ladestationen ist ein Überspannungsschutz in der Regel Pflicht, da hier strengere Sicherheitsauflagen gelten. Dies betrifft insbesondere öffentliche Ladestationen und Unternehmen mit mehreren Ladepunkten.

In vielen Fällen ist ein Überspannungsschutz gesetzlich vorgeschrieben. Doch auch bei bestehenden Anlagen ist der Schutz sinnvoll. Spannungsspitzen können die Wallbox oder sogar die Fahrzeugbatterie beschädigen. Die Folgekosten übersteigen die Investition in einen Schutz deutlich.

Jede Wallbox benötigt zusätzlich einen Fehlerstromschutzschalter und einen Leitungsschutzschalter. Nur so ist der Betrieb sicher und normgerecht. Weitere Aspekte wie Brandschutz oder Datensicherheit sollten ebenfalls frühzeitig eingeplant werden.

CUBOS unterstützt Sie bei der normgerechten Installation: von der Auswahl der Schutzkomponenten bis zur Inbetriebnahme. Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin auf www.cubos.com.